Die Summe aller Wände, so ungefähr
Betreuung: Prof. Nadja Mayer
Korrekturen: Sunbul Dubuni
Ich schreibe aus dem Dazwischen, bewege mich transversal durch Länder, Sprachen und Erinnerungen. In autofiktionalen Vignetten und Kurzgeschichten erkunde ich, was „Zuhause“ bedeuten kann, wenn man mehr als eines hatte oder eines verloren hat. Diese Texte reflektieren Fragen von Othering, Identität, Macht und kultureller Hybridität. Sie sind oft schlicht, direkt, manchmal ironisch und aus einer transkulturellen Perspektive geschrieben.
Das Buch verbindet Text mit Found Photography aus Familienarchiven, Flohmärkten und anderen privaten Sammlungen. Diese Fotografien illustrieren die Texte nicht direkt, sondern sind im Buch miteinander verwoben und stehen ihnen als parallele Formen von Erinnerung und Verlust gegenüber. Diese Hybridität von Text und Bild wird nicht nur im Sinne kultureller Zugehörigkeit verstanden, sondern auch als formales Prinzip: Wo Wort und Bild koexistieren, sind beide gebrochen und überlagert, beide unzuverlässig, aber emotional aufrichtig.
Als literarisches Künstlerbuch konzipiert, verbindet mein Bachelorarbeitsprojekt Literatur und Fotografie als Form des Dialogs. Diese weiterentwickelte Version ist auf der Shortlist der Schönste Bücher Deutschlands (Stiftung Buchkunst) 2026 in der Kategorie Förderpreis für junge Gestaltung gelandet.
Rich Text | Title | Description |
|---|---|---|
2025 | Die Summe aller Wände, so ungefähr | Literatur, Gefundene Fotografien, Buch |
2025 | Physics in your sleep | Wissenschaft, Illustration, Buch |
2024 | Katze, Fisch und ein Pfau betreten eine Bar | Wein, Visuelle Identität |
2023 | Quanteneffekte | Wissenschaft, visuelle Identität |
2022 | Ein unerwarteter Waschgang | Gefundene Fotografie, Buch |
2022 | Septem Colores | Konzept, Fotografie, Broschüre |
2021 | In der Not erkennt man den wahren Freund | Illustration, Editorial |
2021 | Athens Card | Konzept, Visuelle Identität |






